Nur 200 Meter bis zu den Neonazis: Die zentrale Gegendemo zum Neonazi-Aufmarsch am 3. März in Rumphorst wird in Hör- und Sichtweite der Route der erwarteten 200 Rechtsradikalen liegen. Insgesamt hat die Polizei sieben Gegenveranstaltungen in ganz Münster bewilligt. Wir zeigen auf einer Karte, wo sie liegen.
Die Polizei hat am Dienstagnachmittag die Veranstaltungsorte bekannt gegeben. “Die Abstimmungsgespräche mit den Anmeldern der Demonstrationen am dritten März in Münster sind weitgehend abgeschlossen”, heißt es in der Pressemitteilung.
Gegen den Aufzug der Rechten sind sieben Gegendemonstrationen angemeldet worden. Die Versammlung mit dem Thema “Keinen Meter den Nazis – Solidarisch gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung” wird im Bereich der Einmündung Piusallee/Hoher Heckenweg.
Wimber: “Das ist gelebte Demokratie”
“Wir wollen dem friedlichen Protest gegen Rechtsextremismus ermöglichen, den gesellschaftlichen Unmut über rechtsextremistische Gesinnung auch denjenigen zu zeigen, die es betrifft. Das ist gelebte Demokratie.”, erläutert Münsters Polizeipräsident Hubert Wimber in der Pressemitteilung. “Nur wahrnehmbarer Protest ist wirksamer Protest” DGB und Jusos hatten sich zu der Versammlung an der Piusalle zusammengeschlossen.
Weitere Versammlungen sollen im Bereich der Joseph-König-Straße, am Hohen Heckenweg in Höhe Edelbach, am Hauptbahnhof, am Bahnhof Hiltrup und auf der Promenade zwischen Salzstraße und Windthorststraße stattfinden.
Gewalt nicht tolerierbar
Erneut mahnte Wimber die Teilnehmer der Gegendemonstrationen sich friedlich zu versammeln. “Die Polizei Münster unterstützt den friedlichen Protest gegen rechtsextremistische Gesinnung”, so Wimber. “Gegen Gewalttäter wird die Polizei aber konsequent einschreiten.”
Dieser Beitrag stammt aus der Münsterland Zeitung, den gesamten Originalbeitrag finden Sie hier.


